Re: Vorruheständler erhalten keine Gelder aus der Rentenversicherung - Bundesregierung stimmt Vorruhestandsgese…
rentenversicherunghmer zahlen infolgedessen während der Erwerbstätigkeit in die
> > > Rentenkassen ein und erhalten daher ein höheres Brutto-Gehalt.
>
> > Beamte zahlen nicht in die Sozialkassen ein und haben deswegen ein
> > höheres Nettogehalt. Und nur das ist doch wirklich für den
> > Arbeitnehmer entscheidend.
>
> Eben nicht, Du hast nicht kapiert, was mountainrunner sagen wollte:
> Durch das niedrigere Brutto und die nicht gezahlten Sozialbeiträge
> haben Beamte ein GLEICH HOHES bzw. NIEDRIGES Nettogehalt.
>
> Problem ist nur: Beamte in höherem Alter dürfen für sich ggf. ihre
> Frau und evtl. studierende Kinder HORRENDE Krankenkassenbeiträge an
> die PKV zahlen, während beim “normalen” Arbeitnehmer die Familie
> mitversichert ist.
Der PKV-Beitrag für Studenten war zu meiner Zeit doppelt so hoch wie
für gesetzlich Versicherte, und wäre für mich als Student die
Möglichkeit gewesen, in die PKV einzusteigen. Du zahlst also keine
HORRENDEN Krankenkassenbeiträge für studierende Kinder.
Du zahlst als zahlendes Mitglied der GKV allerdings horrende Beiträge
für die von der Politik zugewiesenen Mitglieder, wie arbeitslose
Privatversicherte, oder wie früher z.B. die aus der DDR
übergesiedelten Rentner.
Der normale Arbeitnehmer darf ab einer gewissen Einkommenshöhe sich
selbst entscheiden, ob er privat oder gesetzlich versichert ist, als
mir der Vorschlag gemacht wurde, 25 DM zu sparen und dafür vom
Chefarzt behandelt zu werden, habe ich doch lieber die Assistenten
vorgezogen. Technikerkasse hatte damals 3% Verwaltungskosten, die
vorgeschlagene PKV 33% Gewinn. Das du in höherem Alter entsprechend
löhnst, liegt in der Natur der PKV. Durftest du nicht selbst
entscheiden, ob du dich in einer gesetzlichen freiwillig versicherst,
oder gab es nicht Krankenversicherung für Beamte auf Gegenseitigkeit?
HUK ist doch eine Versicherung auf Gegenseitigkeit, für Beamte, und
macht nebenbei noch das Geschäft mit Normalkunden, mit höheren
Tarifen.
Beamte kriegen auch bei jeder Autoversicherung vorsorglich Rabatt,
mit der Begründung des geringeren Risikos ihres Kollektivs, andere
Risikogruppen dürfen aber nicht rabattiert oder beaufschlagt werden,
auch wenn die Mehrkosten statistisch äußerst signifikant sind. So
kriegen sie halt keine Autoversicherung, wenn sie nicht gleichzeitig
noch andere lukrativere Versicherungen abschließen.
> Vertrau mir, ich bin allein verdienender Beamter mit 2 Kindern, und
> mein Nettogehalt wäre um einiges höher, wenn ich in der gesetzlichen
> Krankenversicherung wäre.
Tja, in der guten alten Zeit hätte nur deine Frau nen Halbtagsjob
annehmen müssen, sie hätte dann einen eigene (billige) gesetzliche
versicherung gehabt, und das beste, Entbindung und Kinder wären auf
Kosten der gesetzlichen gegangen. Tuit mir aufrichtig leid, daß du
diese zeit nicht mehr genießen konntest.
Damals hättest du auch nach 13 Jahren schon Anspruch auf eine volle
Pension gehabt, bei Arbeitsunfähigkeit oder so. Als
rentenversicherter mußt du natürlich erstmal 40 jahre Beitrag zahlen,
oder sinds schon 50?
Darfst du nicht freiwillig in die GKV rein? (Oder meisnt du, du bist
nicht so blöd?)
> > > Beamten werden die fiktiven Beiträge im Vorfeld durch den Dienstherrn
> > > (Bund und Länder) abgezogen und erhalten daher ein geringeres Brutto.
> > Das gilt nur für die unteren Besoldungsgruppen. A12 und höher haben
> > längst Bruttoeinkommen, die mit denen in der Privatwirtschaft
> > vergleichbar sind, zum Teil sogar deutlich höher liegen.
>
> Auch hier: Nicht Äpfel und Birnen vergleichen!
> Beamte ab A 9 haben in der Regel ein abgeschlossenes
> Fachhochschulstudium, Beamte ab A 12 in der Regel ein abgeschlossenes
> Jurastudium mit Prädikatsexamen. Solche Leute verdienen in der freien
> Wirtschaft in der Regel deutlich mehr.
Oder auch nicht. In der freien Wirtschaft wird nicht nach Alter
bezahlt, gibt es keine Beförderungen. Wenn du Abteilungsleiter werden
willst, mußt du halt den Betrieb wechseln, wenn der Posten nicht für
dich geräumt wird.
> Dabei will ich nicht abstreiten, dass das Beamtendasein andere
> Vorteile hat, sonst wäre ich es nicht geworden. Z.B. kann ich jeden
> Abend nach Hause gehen und brauche mir keine weiteren Gedanken über
> “den Job” machen…
deswegen schreibst du auch hier?
Nicht Jammern, auf den Vorruhestand freuen. Der ist bei dir nicht mit
Hartz4 verbunden
hh