Archive for July, 2008

Re: OT: Hundt fordert Nullrunde für Rentner - Brandenburgs Wirtschaftsminister will an…

Thursday, July 31st, 2008

rentenversicherunggel.de/wirtschaft/0,1518,227337,00.html
>
> Dazu habe ich folgende Frage: Können die Renten nach Belieben gekürzt
> die Erhöhungen beliebig verschoben werden?
Ein klares Ja.
> Ich meine, als Angestellter bekomme ich jeden Monat, ob ich es will
> oder nicht Beiträge für die Rentenversicherung abgezogen. Auch die
> Höhe dieser Beiträge kann ich selbst nicht steuern. Muss ich mir das
> bieten lassen, dass mir bei Eintritt ins Rentenalter meine Rente
> x-beliebig ausgezahlt wird? Stehe ich dann als Bittsteller da, ohne
> vertraglichen Anspruch?
Noch ein klares Ja.
> Könnts vielleicht sein, dass wenn es die Gewerkschaftren nicht gäbe,
> die Arbeitnehmer heute noch in Höhlen wohnen würden?
Ein klares nein. Meines Wissens wurden nicht alle Wohnungen in denen
Menschen leben von der Neuen Heimat gebaut.
Aber mal im Ernst. Sieh das mit den Renten mal volkswirtschaftlich.
Der Staat kann nicht mehr geben als er hat und sich leihen kann. Das
was er sich leihen darf ist zunehmend durch internationale Verträge
bestimmt (EU).
Das bedeutet nicht, dass die staatliche Rentenversicherung schlecht
ist. Sie kann nur nicht besser sein als die gewählten Regierungen und
die volkswirtschaftlichen Randbedingungen.
Es ist fraglich ob ein Rentenabkommen mit einem Privatversicherer
zuverlässiger ist als dein Abkommen mit dem Staat, denn auch
Privatversicherer unterliegen den Randbedingungen der
Volkswirtschaft, d.h. sie werden von der Demographie abhängen.

Re: In was fuer einer Republik leben wir denn? - Innenministerium lässt Open-Source-Papie…

Wednesday, July 30th, 2008

> Als Windoof-geschaedigter Entwickler kann ich
> > dem Konzept “Open-Source” nur aus vollem Herzen
> > zustimmen.
>
> verstehe ich nicht. kannst du unter windoof kein ‘open source’
> erstellen ?
Klar doch. Aber Windows ist nicht Open-Source und das bedeutet dass ich
bei Problemen mit dem OS auf Ratespielchen angewiesen bin.
> > Ach ja, die Arbeitslosenquote in Orange County (CA)
> > ist 2.5%. 300 Tage Sonne im Jahr, 35 Mbit Kabelmodem
> > sind fuer $35 im Monat zu haben und der Steuersatz
> > ist 10% niedriger als in Deutschland…
>
> hm, ein kollege in der gleichen kante kommt auf ein anderes
> ergebnis:
> wenn er das genauso schick wie in deutschland haben will (so mit
> stabilen häuschen, kranken-, arbeitslosen- und rentenversicherung),
> dann ist das leben in CA wesentlich teurer als in DE.
Absolut gesehen mag das wegen dem miesen Eurokurs gerade sein, wenn man
aber die niedrigere Einkommensteuer mit einrechnet und das
gewoehnlicherweise deutlich hoehere Gehalt kann man hier ganz
gemuetlich leben und hinterher immer noch ein gut Stueck mehr uebrig
haben. Wenn Stock-Options mit im Paket sind ist das Thema sowieso
erledigt. Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung hat hier
inzwischen uebrigens fast jeder Arbeitgeber im Programm.
> > Wer auch die Schnauze voll hat - Jobs in der Branche gibt
> > es hier wie Sand am Meer.
>
> dann lieber nach canada - das ist kultivierter.
Da gebe ich Dir Recht. Fuer Kanada hatte ich nur kein Visum und keinen
Job.
Jan

Hast recht, das Bundesministerium für Gesundheit ist auch höchst unglaubwürdig.. - Bild.T-Online wehrt sich gegen Schleichw…

Sunday, July 27th, 2008

http://www.bildblog.de/
Bild: Denn die Wahrheit sieht völlig anders aus:
Es droht sogar die Zitter-Rente! Denn: Ab Januar 2006 müssen die
Arbeitgeber die Rentenbeiträge schon zum Ende eines jeden Monats
zahlen (bisher: Mitte des Folgemonats). Den Rententrägern bleiben nur
noch drei Stunden, um festzustellen, ob das Geld für die am selben
Tag fällige Auszahlung der Renten ausreicht.
Bildblog:
Hä? Die Arbeitgeber müssen früher zahlen, und den Rententrägern
bleibt weniger Zeit? Da haben die vier Autoren ja nun offenbar etwas
falsch verstanden. Wir wollen es ihnen gerne **erklären**: Bislang
haben die Träger der Rentenversicherung den Arbeitgebern quasi einen
zinslosen Kredit gewährt, da sie die Renten schon am Ende eines
jeweiligen Monats auszahlten, die Arbeitgeber aber erst zwei Wochen
später die Beiträge überwiesen. Inwiefern also die Neuregelung die
Rente unsicherer machen soll als bisher, weiß allein “Bild”.
Quelle (**erklären**) :
http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/aktuelles/pm/8971_9067.php
…Die Rentenversicherung kann es sich nicht länger leisten, den
Arbeitgebern zwei Wochen einen zinslosen Kredit einzuräumen. Mit dem
neuen Verfahren werden künftig die Sozialbeiträge am Ende des
laufenden Monats überwiesen werden - also zeitnah mit der Auszahlung
der Nettolöhne und -gehälter. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die
Sozialbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom Lohn und
Gehalt einbehalten…
Wie gesagt, die Meinung der Bildzeitung mit vollkommen
unglaubwürdiger Quelle widerlegt.
Trelane

Was, du zahlst nur doppelt? - Vom hinausgezögerten Erwachsensein

Saturday, July 26th, 2008

> Ich seh nämlich gar nicht ein, warum ich (im Verhältnis) DOPPELT so
> viele Rentenbeiträge zahlen soll wie diejenigen, die jetzt Rentner
> sind. Warum soll ich für die heutigen Rentner UND für mich selbst
> Altersvorsorge schaffen? Ich seh doch gar nicht ein, warum ich mich
> zus. privat versichern soll, wo auch noch am Ende das Geld doppelt
> versteuert wird?
Du zahlst nur doppelt, du elendes Sozialschwein? Das geht ja mal gar
nicht!
Also zunächst einmal musst du, wie jeder Berufstätige, die
Altensteuer (aka Rentenversicherung) zahlen und zusätzlich, um auch
von irgendetwas leben zu können, privat Vorsorgen.
Dann aber hast du die moralische Pflicht Kinder aufzuziehen, wobei du
natürlich auch für die eine private Rentenversicherung während des
Studiums zu bezahlen hast. Wenn die nämlich erst mit Eintritt ins
Berufsleben (weit über 25) mit der Zahlung beginnen ist es schon zu
spät um noch einen vernünftigen Kapitalstock aufzubauen.
Ach ja, und ehe ich’s vergesse, glaub’ man gar nicht daran, dass es
eine Unterstützung gibt, wenn deine Eltern und Schwiegereltern
pflegebedürftig werden. Leg’ also besser auch dafür schon mal was an
die Seite, sollten sie wagen länger zu leben, als der Erlös ihres
Häuschens reicht.
Und nicht vergessen, _du_ bist nebenbei ganz allein Schuld an der
schlechten Binnennachfrage in Deutschland, weil _du_ zu den günstigen
Artikeln im Supermarkt greifst!

kostenfreie private Verwaltung? - Kein Schmusekurs mit der Regierung

Thursday, July 24th, 2008

rentenversicherungmal einzumischen ;) > Darüber möchtest Du noch einmal nachdenken. Ein paar Tipps,
> damit Du beim nächsten Mal auch auf das richtige Ergebnis
> (negative Rentenrendite ist möglich) kommst:
> 1. die staatliche Verwaltung arbeitet nicht kostenfrei
Und die private Verwaltung? Inklusive Marketing für die Produkte
kommen schon mal Anteile von bis zu 30% der Beiträge zustande die in
diesen Bereich fließen. Das ist bei der GKV weitaus geringer ca.
3-7%.
> 2. Menge der Einzahler ungleich Menge der Leistungsbezieher
Bei privater Rentenversicherung genauso… Es ist ein Irrglaube, dass
meine eingezahlten Beiträge über Jahre hinweg mit 6% verzinst werden.
Nehmen plötzlich viele Policeninhaber ihr Geld hinaus, dann sinkt die
Rendite. Fällt sie für den Gesamtkonzern unter Null, dann haben die
Policeninhaber möglicherweise Jahrzente eingezahlt und sitzen ohne
Rente mit einem netten Kaminanzünder da. Ist übrigens in Argentinien
passiert. In Deutschland gab es auch schon ähnliche Situationen
(allerdings nicht zu Zeiten der BRD)
> 3. eingezogene Beiträge werden sofort wieder ausgezahlt
Werden sie bei der PRV auch. Allerdings an jetzt Abgelaufene Policen.
> Ja was denn nun? Ich dachte, die Rentenversicherung ist um-
> lage- und nicht steuerfinanziert? Was haben denn bitte Ge-
> winne aus Geldanlagen und Unternehmen damit zu tun?
Es geht gerade darum, auch die Kapitalerträge mit in die Finanzierung
der sozialen Systeme einzubeziehen. Ich halte es schlicht für falsch
das ausschließlich den Arbeitseinkommen zu überlassen.

kostenfreie private Verwaltung? - Kein Schmusekurs mit der Regierung

Wednesday, July 23rd, 2008

rentenversicherungmal einzumischen ;) > Darüber möchtest Du noch einmal nachdenken. Ein paar Tipps,
> damit Du beim nächsten Mal auch auf das richtige Ergebnis
> (negative Rentenrendite ist möglich) kommst:
> 1. die staatliche Verwaltung arbeitet nicht kostenfrei
Und die private Verwaltung? Inklusive Marketing für die Produkte
kommen schon mal Anteile von bis zu 30% der Beiträge zustande die in
diesen Bereich fließen. Das ist bei der GKV weitaus geringer ca.
3-7%.
> 2. Menge der Einzahler ungleich Menge der Leistungsbezieher
Bei privater Rentenversicherung genauso… Es ist ein Irrglaube, dass
meine eingezahlten Beiträge über Jahre hinweg mit 6% verzinst werden.
Nehmen plötzlich viele Policeninhaber ihr Geld hinaus, dann sinkt die
Rendite. Fällt sie für den Gesamtkonzern unter Null, dann haben die
Policeninhaber möglicherweise Jahrzente eingezahlt und sitzen ohne
Rente mit einem netten Kaminanzünder da. Ist übrigens in Argentinien
passiert. In Deutschland gab es auch schon ähnliche Situationen
(allerdings nicht zu Zeiten der BRD)
> 3. eingezogene Beiträge werden sofort wieder ausgezahlt
Werden sie bei der PRV auch. Allerdings an jetzt Abgelaufene Policen.
> Ja was denn nun? Ich dachte, die Rentenversicherung ist um-
> lage- und nicht steuerfinanziert? Was haben denn bitte Ge-
> winne aus Geldanlagen und Unternehmen damit zu tun?
Es geht gerade darum, auch die Kapitalerträge mit in die Finanzierung
der sozialen Systeme einzubeziehen. Ich halte es schlicht für falsch
das ausschließlich den Arbeitseinkommen zu überlassen.

Re: Der Grund allen Übels …:-((( - In Bayern und NRW sind Green-Card-Inhabe…

Tuesday, July 22nd, 2008

> Tatsache ist aber, dass Kinder kriegen und haben in unserer
> Gesellschaft
> einfach nen finanziellen Nachteil bedeutet - und das ist in meinen
> Augen
> paradox. Schliesslich sichern diejenigen, die Kinder kriegen, auf
> lange
> Sicht gesehen unsere Zukunft.
> Mein Vorschlag waere, Eltern die Beitraege zur Rentenversicherung
> zu
> erlassen bzw. in Abhaengigkeit von der Anzahl der Kinder zu kuerzen
> -
> sie haben schliesslich ihr Scherflein zur Sicherung der Rente
> beigetragen.
>
> so long
> frank
Schaffen wir doch die Rentenversicherung ab und jeder sorgt für sich
selbst. Dann kann sich jeder überlegen ob er Kinder in die Welt setzt
und diese dann irgendwie dazu bringt Ihm die Rente zu zahlen. Natürlich
wird es hier keinen stattlichen Zwang geben den alle Eltern sollten
doch in der Lage sein Ihre Kinder davon zu überzeugen das die Kinder
für die Rente der Eltern zuständig sind.
Unter solchen Bedingungen wird es dann sehr sehr viele arme Rentner
geben, aber immerhin sind sie für Ihre Armut selbst verantwortlich,
schließlich ist das zum Teil ein Ergebnis Ihrer Erziehung.
Dann doch lieber Rentenvericherung und wenn Privat dann bitte soll sich
der Staat aber hinter die Verischerer stellen, nicht das ein
Unternehmen was nicht mit Geld umgehen kann Menschen um Ihr Rente
bringt.
Andreas

Re: Der Knall wird kommen - Umweltverbände warnen vor mehr Handy-Smo…

Sunday, July 20th, 2008

> Oder noch besser: Die Krankenkassen fordern eine Zusatzabgabe fuer
> Handybenutzer, die nach Gesprächsminuten x Anzahl der Verträge
> berechnet wird,
Die Idee ist gar nicht mal so schlecht… aber wenn schon so eine
Abgabe, dann bitteschön allgemein je nach Gefährdungspotentiel, also
auch auf z.B. schnelle Autos, Bungeeseile usw., sowie eine strikte
Zweckbindung der bereits in dieser Richtung bestehenden Steuern und
Abgaben (also z.b. Tabak- und Branntweinsteuer) zur Finanzierung des
Gesundheitswesens.
Außerdem die Erweiterung der Bemessungsgrundlage für Kranken- und
gleich noch Rentenversicherung auf ALLE Einkunftsarten, verbunden mit
einer ALLGEMEINEN Kranken-/Rentenversicherungspflicht und einem Wegfall
der “Beitragsbemessungsgrenzen”, die ja nichts weiter sind als
heftigste Großverdienerrabatte.
Im Gegenzug zu dieser erheblichen Verbreiterung der
Bemessungsgrundlage ließen sich dann die Beitragssätze drastisch
senken.
Beispiel Schweiz, wo in der Rentenversicherung ein ähnliches ystem
schon lange existiert und die Beitragssätze geradezu lächerlich niedrig
sind (AFAIR gerade mal 9 Prozent, also weniger als die Hälfte der
unsrigen) und trotzdem aus der RV sogar eine “Grundrente” finanziert
werden kann; zwar auch nicht allzu üppig, doch man muß sich in CH schon
ziemlich “anstrengen”, um zu einem der hierzulande alles andere als
seltenen Fälle von “Sozialhilfe weil nur 72DM/Monat Rente” zu werden.

topic - Seid anständig, liebe Arbeitslosen

Saturday, July 19th, 2008

rentenversicherung das nicht
>
> Ach ja? Kannst Du das auch mit Zahlen belegen?
Könnte ich. Ich habe etwa 1060

Re: hehe…is ja lustg - Telekom will weiter Stellen abbauen

Saturday, July 19th, 2008

> > Ist letztlich billiger als die staatlichen Versicherungen zahlen zu
> > müssen, die einen nicht gerade unerheblichen Overhead haben…
> Hehe..was für ein cooles Privatisierer-Argument.
> Um deine Theorie zu untermauern, beantworte bitte folgende Fragen aus
> dem Bereich der Rentenversicherung.
> Wieviel Geld wird ausgegeben für:
> 1) Werbung?
> 2) Promis?
> 3) “Wissenschaftler” in Talkshows? (Raffelhüschen, Rürup etc)
> 4) Konzernvorstände?
> 5) Verwaltung?
> 6) Eigenkapitalstock?
> 7) Eigenkapitalrendite (Profit)?
> 8) Absicherung von Fehlspekulationen auf dem Kapitalmarkt?
> 9) Gewinnausschüttung an Aktionäre?
> 10) Rückstellungen gegen “feindliche Übernahme”?
Für all diese Sachen werden Fantastilliarden ausgegeben. Stört aber
niemanden, denn die Rendite ist dennoch höher als bei der staatlichen
Altersvorsorge, wenn man die dort später ausgezahlten Renten als
Rendite auf die Einzahlungen ansieht, um das vergleichen zu können.
> Und zum Schluss: Wenn diese Privatrente so erfolgreich ist, warum
> muss der Steuerzahler ständig Geld zuzahlen (Riester)?
Ja, in der Tat ein Unding. Die eine Hand nimmt über die staatliche
Rentenversicherung, die andere Hand gibt über die Zuschüsse. Du hast
völlig richtig erkannt, dass dieses System wenig Sinn macht, da es
bei Ein- und Auszahlung mit hohen Verwaltungskosten belegt ist. Das
hatte ich aber schon erwähnt.
tp


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